Die Hämorrhoidenuntersuchung kann sehr schonend erfolgen
Sie brauchen wirklich keine Scheu vor der Hämorrhoidenuntersuchung zu haben oder Scham empfinden. Für Ärzte sind die rektale, digitale Untersuchung des Darmausgangs und des Analkanals mit dem Finger und die Darmspiegelung absolute Routineuntersuchungen. Ein Spezialist mit proktologischer Ausbildung kann die nötigen Untersuchungen sehr schonend vornehmen. Zudem wird der untersuchte Bereich fast immer mit einer Salbe leicht betäubt. Fragen Sie Ihren Arzt auch danach. Und bedenken Sie: Ohne die Untersuchungen ist keine wirklich effektive Therapie möglich.
Arzt muss andere Analerkrankungen ausschließen
Zunächst wird Sie der Arzt nach den üblichen Symptomen für Hämorrhoidenleiden wie hellrotes Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier und Juckreiz fragen. Aber auch Auffälligkeiten wie Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Nachtschweiß und Fieber interessieren ihn. Schließlich muss der Arzt sicher gehen, dass es sich tatsächlich nur um harmlose Hämorrhoidenbeschwerden handelt und nicht etwa um eine ernsthaftere Magen-Darm-Erkrankung. Danach wird der Arzt Ihren Analbereich untersuchen. Dazu müssen Sie sich in der Regel auf eine Untersuchungsliege begeben. Die gängisten Untersuchungen finden Sie hier.