Andere Analerkrankungen

Es juckt, schmerzt oder blutet im Analbereich? Schnell tippt man dann auf die Hämorrhoiden. Oft zu schnell. Denn auch andere anale Erkrankungen wie Analthrombosen, Analfissuren oder Analekzeme können für solche Beschwerden verantwortlich sein. Außerdem ist die Haut rund um den Darmausgang sehr empfindlich. Es kommt leicht zu Reizungen, Verletzungen und Entzündungen. Aber auch Blutungen, die beim Stuhlgang erkennbar sind, lassen nicht unbedingt auf Hämorrhoiden schließen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie genauer hinschauen.

Die Farbe des Blutes gibt erste Hinweise

Wenn Sie beim Stuhlgang Blut entdecken, sollten Sie auf die Farbe achten. Ist das Blut hellrot und frisch, stammt es möglicherweise von einem Hämorrhoidenpolster. Schwarz gefärbte Blutbeimengungen im Stuhl sprechen für Blutungen im oberen Magen- und Darmtrakt.

Darmspiegelung zeigt Ursache für Blut im Stuhl

Falls Sie regelmäßig Blut nach dem Toilettengang finden, sollten Sie eine Darmspiegelung machen lassen. Damit kann Ihr Arzt im Falle eines Hämorrhoidalleidens den Schweregrad bestimmen und danach die Behandlung mit Ihnen besprechen. Mit einer Darmspiegelung lassen sich auch Darmpolypen aufspüren, die meist gleich entfernt werden. Diese gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut können entarten, Tumore (Darmkrebs) können entstehen.

Bei anhaltenden Beschwerden ist ein Arzt gefragt

Grundsätzlich gilt: Bei häufiger auftretenden oder anhaltenden Beschwerden im Analbereich sollten Sie einen Hausarzt oder Proktologen aufsuchen. Denn hinter den Symptomen könnte sich auch eine ernste Erkrankung verbergen, was aber sehr selten ist. Doch nur ein Arzt kann diesen Verdacht ausräumen und mit Ihnen eine geeignete Therapie für die Analerkrankungen vereinbaren.


Pflichtangaben

Posterisan® akut mit Lidocain, Rektalsalbe, Zäpfchen.
Anwendungsgebiete:
Rektalsalbe: Linderung von Schmerzen im Analbereich vor proktologischer Untersuchung.
Zäpfchen: Juckreiz und Schmerzen im Analbereich bei Hämorrhoidenleiden, Analfissuren, Analfisteln, Abszessen und Proktitis; zur symptomatischen Behandlung vor und nach anorektalen Untersuchungen und Operationen.
Die Rektalsalbe enthält Cetylalkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 12/2011

 

Posterine® Salbe / Zäpfchen
Wirkstoff: Hamamelisblätter-Fluidextrakt.
Anwendungsgebiete: Zur Linderung von Juckreiz, Nässen und Brennen in den Anfangsstadien von Hämorrhoidenleiden. Bei Posterine Salbe zusätzl.: Entzündungen (z. B. Analekzem) und oberflächliche Hautverletzungen im Analbereich. Bei Posterine Zäpfchen zusätzl.: Schleimhautentzündungen im Analbereich.
Salbe: Enthält u. a. Propylenglycol, Wollwachs und Butylhydroxyanisol und -toluol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Stand: 12/2011

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