Hämorrhoiden bestehen aus sehr gut durchblutetem Gewebe, das wie ein Schwellkörper funktioniert. Das Blutgefäßpolster schwillt an, um Stuhl im Darm zurückzuhalten und es schwillt ab, um ihn passieren zu lassen. Dass ein Mensch auf die Toilette muss, bemerkt er, weil die Nerven im Mastdarm seinem Gehirn mitteilen, dass sich genug Stuhl angesammelt hat. Daraufhin erschlafft der innere Schließmuskel, das Blut aus den Hämorrhoiden fließt ab und der Stuhl kann nach draußen gelangen. Das Wort “Hämorrhoiden” bedeutet übrigens nichts anderes als “Blutfluss” und stammt aus dem Griechischen.
Leicht vergrößerte Hämorrhoiden
Blutende Hämorrhoiden und andere Beschwerden
Hämorrhoiden verursachen Beschwerden, wenn sich das Blut in dem Gefäßpolster staut und nicht mehr ungestört abfließen kann. Der verbreitete Ausdruck “Hämorrhoiden haben” bezieht sich genau darauf. Dazu gehört, dass die Hämorrhoiden schmerzen, bluten, jucken, nässen oder aus dem After heraustreten.