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Vorbeugung
Grundsätzlich sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Ernährung geachtet werden. Viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte verhindern Verstopfung. Die Einnahme von Abführmitteln sollte vermieden werden. Bei Bedarf lediglich Quellmittel einsetzen, die den Stuhl aufweichen, z.B. Flohsamen. Ist der Stuhl „steinhart“, stehen auch makrogolhaltige Präparate zur Verfügung, die denselben Effekt haben. Starkes Pressen auf der Toilette sollte vermieden werden.
Sport und Bewegung regen die Darmtätigkeit an und verhindern das Eindicken des Stuhls nach zu langer Verweildauer im Darm. Darüber hinaus werden Muskulatur und Bindegewebe trainiert. Zweimal eine halbe Stunde in der Woche Laufen, Schwimmen oder Radfahren sind völlig ausreichend. Bei sitzender Tätigkeit eventuell die Treppe statt den Fahrstuhl benutzen.
Eine Abnahme des Körpergewichts reduziert den Druck auf den Beckenboden und nachteilige Effekte auf die Anatomie des Analbereichs.
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© Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin 2010
letzte Änderungen: 7. 9. 2004
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