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Wie entstehen Hämorriden?
Prinzipiell durch Störung der Blutzirkulation im Gefäßnetz der Hämorriden, aufgrund der unvollständigen Entspannung des inneren Schließmuskels beim Stuhlgang. Das Blut wird nicht ausreichend abgeführt und bleibt im Polster gestaut. Die vergrößerten Hämorriden bilden beim Stuhlgang ein Hindernis, der Regelmechanismus ist gestört. Das Zusammenspiel der daran beteiligten Organe wird durch zahlreiche Verhaltensweisen, die für unsere Zivilisation typisch sind, mittel- oder unmittelbar beeinträchtigt:
- vorwiegend sitzende Tätigkeit plus Bewegungsmangel
- Übergewicht, erhöhter Druck auf die Blutgefäße im hämorridalen Bereich
- ballaststoffarme Ernährung, zu wenig Flüssigkeit
- Verstopfung
- regelmäßige Einnahme von Abführmitteln
Die Neigung zu einem Hämorridalleiden kann erblich bedingt sein. Bei Schwangerschaften kann es durch den Druck auf den Beckenboden und damit den Enddarm ebenfalls zu Beschwerden kommen.
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© Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin 2010
letzte Änderungen: 1. 6. 2010
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